In den meisten Kliniken arbeitet die Aufbereitungseinheit isoliert. Eigene Abläufe, eigene Logik, eigene Prioritäten – und wenn im OP ein Sieb fehlt, beginnt das Telefonieren. Das Problem ist nicht mangelnder Einsatz in der AEMP. Das Problem ist, dass OP-Prozesse und Aufbereitungsprozesse nicht als System gedacht werden. Solange die AEMP nicht weiß, was der OP morgen braucht – und der OP nicht weiß, was die AEMP leisten kann – verlieren beide Seiten täglich Kapazität.
Kein Audit, das in der Schublade landet. Josephine Ruppert und ihr Team arbeiten direkt in Ihrer AEMP und Ihrem OP — nicht am Schreibtisch. Die Analyse beginnt beim tatsächlichen Ablauf, nicht beim Organigramm. Und die Umsetzungsbegleitung endet erst, wenn die neuen Strukturen im Alltag ankommen. Nach fast drei Jahrzehnte Erfahrung in den DACH-Kliniken wissen wir: Zwischen „beschlossen" und „gelebt" liegen Welten. Genau da setzen wir an.
Aufbereitungskette und Schnittstellen kartieren — vom tatsächlichen Ist-Zustand aus, nicht vom Soll auf dem Papier.
AEMP-Kapazität und OP-Bedarf synchronisieren. Engpässe sichtbar machen, Hebel priorisieren.
Standards implementieren, Teams einarbeiten. Direkt vor Ort, im Alltag — nicht im Workshop-Raum.
Monitoring, Nachkalibrierung, Personalwechsel absichern. Damit das Erreichte bleibt — auch ohne uns.
Die AEMP ist in vielen Kliniken der unsichtbare Engpass. Wenn Siebe zu spät kommen, wird im OP improvisiert – mit Ersatzinstrumenten, verschobenen Eingriffen oder hektischen Rückfragen. Das frisst nicht nur Zeit, sondern auch Nerven und messbare OP-Kapazität. In unseren Projekten zeigt sich regelmäßig: Allein die Synchronisation von AEMP und OP-Programm setzt Kapazitäten frei, die vorher im täglichen Workaround versickert sind.
| AEMP-Bereich | Status Quo (Workaround) | System-Lösung |
|---|---|---|
| Siebverfügbarkeit | Telefonische Rückfragen, Prinzip Hoffnung | Planbare Bereitstellung nach OP-Programm |
| Kommunikation | Informell, personenabhängig, fehleranfällig | Standardisierte Übergabeprotokolle |
| Kapazitätsplanung | AEMP plant isoliert vom OP-Programm | Systematischer Abgleich von Bedarf & Kapazität |
| Instrumentarium | Teure Doppelvorhaltung als Absicherung | Bedarfsgerechte, präzise Bestückung |
| Prozess-Transparenz | Rücklaufzeiten unklar und nicht gemessen | Transparent, messbar und aktiv steuerbar |
Die Optimierung der Aufbereitungseinheit umfasst drei Ebenen: erstens die internen Abläufe – vom Rücklauf über die Reinigung bis zur Freigabe. Zweitens die Schnittstelle zum OP: Wann braucht welcher Saal welches Sieb, und weiß die AEMP das rechtzeitig? Drittens die Kapazitätsplanung: Kann die AEMP das OP-Programm überhaupt bedienen – oder arbeitet sie permanent am Limit? Erst wenn alle drei Ebenen zusammenspielen, wird Sterilgutversorgung planbar statt reaktiv.
Nicht zwingend. In den meisten Kliniken liegt das Problem nicht in der technischen Ausstattung, sondern in der Organisation. Aufbereitungsprozesse sind nicht auf das OP-Programm abgestimmt, Rücklaufzeiten werden nicht gemessen, und die Kommunikation zwischen AEMP und OP läuft über informelle Kanäle. Bevor wir Investitionen empfehlen, analysieren wir den tatsächlichen Nutzungsgrad Ihrer bestehenden Infrastruktur – und ob überhaupt ein technisches Problem vorliegt.
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